Formale Systeme, Automaten, Prozesse
» Diese Veranstaltung wird auf deutsch gehalten.
» Es gibt einen L2P-Lernraum zu dieser Veranstaltung.
Vorlesung im Sommersemester 2008
| Art | Termine/Ort | Beginn | Veranstalter |
|---|---|---|---|
| V3 | Di 08:15-09:45 Uhr, Gr Do 10:00-11:30 Uhr, Ro |
08.04.2008 | Thomas |
| Ü2 | Fr 11:45-13:15 Uhr, Fo 1 | 18.04.2008 | Thomas, Spelten, Fuhs |
Organisatorisches
Die Kernzeiten der dreistündigen Vorlesung sind:- Di 08:15-09:45 Gr
- Do 10:00-10:45 Ro
- KW 15:
- Di 08. April: keine Änderung
- Do 10. April: 10:00-11:30 Ro
- KW 16:
- Di 15. April: keine Änderung
- Do 17. April: 10:00-11:30 Ro
- KW 17:
- Di 22. April: fällt aus
- Do 24. April: 10:00-10:45 Ro (Vertretung durch Alex Spelten)
- KW 25:
- Di 17. Juni: keine Änderung
- Do 19. Juni: 10:00-11:30 Ro
- KW 26:
- Di 24. Juni: keine Änderung
- Do 26. Juni: fällt aus
- KW 27:
- Di 01. Juli: keine Änderung
- Do 03. Juli: 10:00-10:45 Ro (Vertretung durch Alex Spelten)
Für Studierende der Mathematik, die die Veranstaltung "Numerische Analysis 2" besuchen, findet der Vorführtermin Donnerstags 14:00–15:30 Uhr im Raum 4116 (Seminarraum i7) statt.
Lernziele
Beherrschung elementarer Darstellungs- und Modellierungstechniken der Informatik, angebunden an konkrete Beispiele.
- Syntaxdefinitionen durch Regelsysteme und ihre Anwendung
- Automaten als Grundstruktur zustandsbasierter Systeme
- Einfache Modelle der Nebenläufigkeit (synchronisierte Produkte, Petrinetze)
- Kenntnis der fundamentalen Algorithmen dazu (Transformation und Analyseverfahren für Automaten und Regelsysteme)
Lerninhalte
I. Formale Systeme
Terme, Wörter, Sprachen anhand von Kernbeispielen: u.a. Zahlterme, arithmetische und boolesche Terme, while-Programme.
Definition von Termmengen und Programmiersprachen durch Regelsysteme (Termersetzungssysteme, Grammatiken), Ableitungsbegriff, Methode der strukturellen Induktion.
Klassifikation von Grammatiken (Chomsky-Hierarchie) und elementare Sachverhalte zu kontextfreien Grammatiken: Normalformen, Wortproblem (Ableitbarkeitstest), Nichtleerheitstest.
II. Automaten
Endliche Automaten (deterministisch, nichtdeterministisch), Abschlusseigenschaften (u.a. Produktautomaten), reguläre Ausdrücke, Nichtleerheits- und Äquivalenztest, Nachweis nichtregulärer Sprachen.
Kellerautomaten (deterministisch und nichtdeterministisch), Übersetzung von kontextfreien Grammatiken in Kellerautomaten als Beispiel der Implementierung von Rekursion durch Kellerspeicher.
III. Prozesse
Elementare Modellierungsformen verteilter und nebenläufiger Systeme: Synchronisierte Produkte, Petrinetze und kommunizierende sequentielle Prozesse (CSP).
Vorstellung und Einübung anhand von Beispielen, Vergleich mit dem Grundmodell des endlichen Automaten.
Vorwissen
Elementare mathematische Begriffe (aus dem 1. Semester)
Credit Points
6 ECTS


